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Zierpflanzerl im Interview

Auf Blogger-Antworten.com ist heute ein Interview mit mir erschienen. Auf die sonst üblichen Fragen, ob ich zum Beispiel mit meinen Pflanzen spreche, hat Robert zum Glück verzichtet. Dass ich dort bei den skurrilen Blogs gelistet bin, werte ich als Kompliment.

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Gladiolen

Die Gladiolen sind nahe mit den Schwertlilien verwandt. Sie eignen sich für Beete in sonnigen Lagen, kommen aber auch als Schnittblumen gut zur Geltung.

Gladiolen

Unbekannte Sorte der Garten-Gladiole (Gladiolus × hortulanus)

Winterhart sind sie leider nicht, wenn die Knollen tief gepflanzt wurden, können sie milde Winter mit Werten bis -5 °C überstehen.

Weitere Infos zu den Gladiolen haben ich auf diesen Seiten zusammengestellt. Dort finden Sie neben Tipps zur Pflege und Vermehrung auch Infos zu Naturformen, von denen eine bei uns heimisch ist.

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Stiefmütterchen

Wer wissen möchte, welche neuen Sorten Stiefmütterchen und Hornveilchen angesagt sind, kann das sehr einfach herausfinden: Auf dem nächsten Friedhof.

Dort gibt es kaum ein Grab, auf dem die beliebten Veilchen (Veilchengewächse, Violaceae) nicht wachsen. Wie sie sich im Garten oder auf dem Balkon pflegen lassen, habe ich hier beschrieben.

Stiefmuetterchen-weiss-oran

Stiefmuetterchen-weiss-lila

Stiefmuetterchen-weiss

Stiefmuetterchen-lila

Stiefmuetterchen-gewellt

Stiefmuetterchen-gelb-rot

Stiefmuetterchen-gelb-lila

Stiefmuetterchen-weiss-rot

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Veilchen (Viola)

Die Veilchen (Viola) zählen zu den populären Zierpflanzen. Je nach Art eignen sie sich für das Beet, den Steingarten oder Teichrand. Sie faszinieren nicht nur aufgrund ihrer hübschen Blüten, einige Arten duften betörend.

Das Duft-Veilchen (Viola odorata) kann in milden Wintern schon im Dezember blühen. Seine Hauptblütezeit erstreckt sich vom Februar bis in den Mai.

Das aus Nordamerika stammende Pfingst-Veilchen (Viola sororia) blüht ab Mai.

Gut frosthart ist, der Trivialname Grönland-Veilchen lässt es erahnen, Viola labradorica. Es ist neben Grönland auch in Kanada und den USA verbreitet.

Als Zweiblütiges Veilchen wird Viola biflora bezeichnet. Diese Art besiedelt Gebirgsregionen in Europa und Asien.

Bei uns heimisch ist Viola tricolor, das Acker-Veilchen oder Wilde Stiefmütterchen.

Zu den Stars der Gattung zählt das Hornveilchen (Viola cornuta). Es ist eine beliebte Beetpflanze – wie auch die vielen Sorten des Garten-Stiefmütterchen (Viola wittrockiana).

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„Rosa blühender Farn“

Um ihre Pflanzen an die Kundschaft zu bringen, kennen einige Anbieter keine Skrupel. Da werden Gewächse als winterhart verkauft, die nur bis -5 °C vertragen. Der Gipfel der kassemachenden Dummheit, ist allerdings der sogenannte „Rosa blühende Farn“.

Unter diesem Namen wird Incarvillea delavayi vertrieben, die sonst als Freilandgloxinie bekannt ist. Angeblich sollen ihre Blätter denen eines Farns sehr ähnlich sehen. Nach dem 17. Bier vielleicht …

Freilandgloxinie

Die sogenannte Freilandgloxinie (Incarvillea delavayi).

… aber wer sich bei QVC* 30 Liter Superblumendünger andrehen lässt, kauft wohl auch blühende Farne.

Farne blühen nicht – ausser in der Mythologie.

Incarvillea delavayi ist übrigens nicht mit den Gloxinien (Gesneriengewächse, Gesneriaceae) verwandt, sie zählt zur Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae).

Abschließend habe ich für die Freunde des „günstigen“ TV-Shoppings noch einen kleinen Tipp: Im Fühjahr gibt es die Knollen der Freilandgloxinie sogar beim Discounter. 2 Stück kosten dort zwischen 1,49 und 2,49 €.

* HSE24 scheint die Art auch so verkauft zu haben.

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10 Stauden für den Schattengarten

Wenn der Garten durch hohe Bäume oder Hauwände beschattet wird benötigt man Pflanzen, die mit wenig Licht zurechtkommen. Welche Stauden sich für den Schattengarten eignen, verrät dieser Artikel.

Die Königin des schattigen Daseins ist übrigens auf dem Bild in der rechten Spalte zu sehen: Eine Hosta-Hybride (Funkie).

Pflanzen die mit wenig Licht auskommen, werden häufig als schattenliebend bezeichnet. Das kann man pauschal nicht sagen. Bei vielen Arten handelt es sich lediglich um eine Anpassung, um ihren Lebensraum zu erweitern. Sie vertragen es auch hell bis zum Teil sonnig.

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Gemüse aus dem Staudenbeet

Die Grenzen zwischen Gemüse- und Zierpflanzenbeet verschwinden – falls es sie je gab. Das haben wir den buntlaubigen Züchtungen von Amaranth, Mangold und Kollegen zu verdanken. Die auch mit Stauden konkurieren können.

Von vielen Gemüse-Arten sind farbige Züchtungen zu erhalten, dazu zählen unter anderem der Kohl, Blattsalate wie Radicchio, Mangold und Rote Beete.

Die Mischkultur kann sogar Sinn machen, so soll zum Beispiel Knoblauch Schädlinge von Rosen fernhalten. Dafür steckt man im Frühjahr oder Herbst ein bis zwei Zehen in dei Nähe der Pflanze.

Auch an den Blüten der Gemüsepflanzen können wir uns erfreuen. Beim Knoblauch und ein paar anderen Lauch-Arten, bilden sich dort Minizwiebeln aus.

In diesem Jahr werde ich übrigens bunt blühende Erbsen testen. Sie dürfen am Gartenzaun hochranken, sodass auch dieser Platz optimal genutzt wird.

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Wildstauden

Zierpflanzen waren, bevor sie durch uns Menschen auf Optik gezüchtet wurden, einmal wild. Wie übrigens auch die sogenannten Nutzpflanzen. Für große und farbenprächtige Blüten oder buntes Laub, haben sie aber einige Eigenschaften verloren, die ihnen das Überleben in der Wildnis ermöglichte.

Im Beet oder Kübel müssen sie gepflegt werden, wenn wir lange an ihnen Freude haben möchten. Durch den Trend zum nachhaltigen und natürlichen Gärtnern, den ich sehr begrüße, werden die Wildstauden wieder populär.

Ihre Blüten sind zwar häufig kleiner und nicht ganz so spannend wie die der gezüchteten Gewächse, dafür sind sie robust und kommen auch mit widrigen Umständen zurecht.

Mein Tipp: Augen auf beim Pflanzenkauf. Was heute noch als Unkraut gilt, könnte morgen die nächste Trendpflanze sein.

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Familie:

Trollblume

Die Trollblume ist, die Form ihrer Blüten lässt es erahnen, nahe mit den Anemonen verwandt. Es gibt ungefähr 30 Arten, als Gartenstaude werden zumeist die Sorten, basierend auf Trollius chinensis angeboten. Sie ist in allen Pflanzenteilen giftig.

Trollblume (Trollius chinensis-Hybride)

Trollblume (Trollius chinensis-Hybride)

Die Blütezeit der Chinesischen Trollblume erstreckt sich von Mai bis Juli. Sie kann, je nach Sorte, bis zu 80 Zentimeter hoch werden. Zu erhalten ist sie mit einfachen und halb gefüllten Blüten.

Die Europäische Trollblume (Trollius europaeus) ist bei uns heimisch. Man findet sie in Feuchtwiesen, wo man sie auch lassen soll. Sie ist selten und geschützt. Nachzuchten sind im Staudenfachhandel zu erhalten.

Im Garten eignet sich Trollius chinensis für voll- bis teilsonnige Standorte. Am besten gedeiht sie auf einem gleichmäßig feuchten Boden, der auch mal überschwemmt sein darf.

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Familie:

Winterlinge

Die Winterlinge (Eranthis) zählen zu den Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Es gibt ungefähr 7 Arten, die in Europa und Asien heimisch sind. Am bekanntesten ist der früh blühende Eranthis hyemalis. Seine Blüten erscheinen oft schon im Januar.

Sie eignen sich für sonnige bis halbschattige Standorte und vermehren sich durch Aussaat und Tochterknollen. Je nach Art oder Sorte, werden sie zwischen 5 und 20 Zentimeter hoch. Aber vorsicht, sie sind stark giftig.

Winterlinge

Winterlinge (Eranthis hyemalis)

Tipp: Pflanzen Sie Winterlinge nicht ins Beet, sondern in den Rasen. Dort können sie sich ungestört entwickeln. Die meiste Zeit des Jahres verbringen sie nämlich als blattlose Knolle.

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