korbmarante (calathea rufibarba), teilung

obwohl etwas heikel in der pflege, ist die korbmarante (calathea rufibarba) eine beliebte zimmerpflanze. die vermehrung gestaltet sich hingegen problemlos und gelingt auch anfängern.

die korbmarante (calathea rufibarba) teilen

bei der vermehrung durch teilung wird die korbmarante vorsichtig aus dem topf entnommen. damit sich die erde gut ablöst, sollte man den topf einmal rundherum sanft andrücken. nun kann die korbmarante mit einem scharfen messer in zwei oder mehr teile zerschnitten werden, je nachdem wie viele triebe vorhanden und neue pflanzen gewünscht sind. je weniger erde dabei von den wurzeln abfällt, desto besser.

dann wird calathea rufibarba eingetopft, ich habe handelsübliche blumenerde verwendet. eine abedeckung ist bei dieser vermehrungsmethode nicht notwendig, die korbmarante kann wie gewohnt weiter kultiviert werden.

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kakteennachwuchs

vor zwei wochen habe ich eine ladung kakteen ausgesät, eine sog. „bunte und schnell keimende mischung“. die ersten haben bereits nach einer woche im beheizten gewächshaus bei temperaturen zwischen 22 und 25 grad gekeimt. einige sind sogar schon ca. zwei millimeter hoch. laut der packung handelt es sich dabei um kleinbleibende kakteen, die bereits mit 1,5 bis 2 jahren blühfähig sind.

ganz besonders freue ich mich schon auf das pikieren der kakteen-babys …

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sämereien

obwohl ich mit sämereien bis jetzt nicht wirklich glück hatte, habe ich heute einen erneuten versuch gestartet. zum einem mit cyperus papyrus (die gelben) und zum anderen mit mini-kakteen (die schwarzen). keine ahnung um welche kakteen-arten es sich handelt, auf der verpackung werden sie als „schnellwüchsige mini-kakteen“ ausgewiesen. da beide arten temperaturen zwischen 20 und 26 grad zum keimen brauchen, sind sie direkt ins beheizte minigewächshaus gewandert.

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sansevieria trifasciata „green hahnii“, teilung

das sich sansevierien sehr einfach durch blattstecklinge vermehren lassen, habe ich bereits in diesem artikel beschrieben. dabei verlieren sie jedoch ihre gelben blattränder. will man also sortenreinen nachwuchs, dann muss man sie durch teilung des wurzelstocks vermehren. hier anhand einer sansevieria trifasciata „green hahnii“.

vermehrung durch teilung des wurzelstocks

zuerst wird die mutterpflanze vorsichtig aus dem topf gelöst. anschliessend wird das rhizom (unterirdischer ausläufer an dem sich die wurzeln und austrieben befinden) mit einem scharfen messer getrennt um die gewünschte anzahl an jungpflanzen zu entfernen. dies sollten nicht die kleinsten sein, weiter ist darauf zu achten, dass sie bereits die nötigen wurzeln gebildet haben. jetzt wandert der sansvieria-nachwuchs an einen hellen ort, bei ca. 20 grad. bis sich neue blätter zeigen sollte das pflanzsubstrat immer leicht feucht gehalten werden, dann kann normal gegossen werden. ideal für die anzucht ist kakteenerde, ich habe es in diesem fall einmal mit normaler blumenerde probiert.

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nach ungefähr acht wochen scheinen die jungen sansevierien gut angwachsen zu sein und bilden bereits neue blätter.

weitere informationen zu sansevieria trifasciata „green hahnii“ –>

einblatt (spathiphyllum wallisii), teilung

das zur familie der aronstabgewächse (araceae) gehörende einblatt (spathiphyllum wallisii) ist kein sonderlich anspruchsvoller pflegling. der standort sollte hell bis schattig sein, bei temperaturen zwischen 18 und 25 grad im sommer und während des winters nicht unter 15 grad abfallen. es benötigt eine hohe luftfeuchtigkeit, man sollte es daher täglich besprühen.

am schnellsten lässt sich das einblatt (spathiphyllum wallisii) durch teilung vermehren, dies geschieht am besten beim umtopfen im frühjahr.

vermehrung durch teilung des wurzelstocks

hierzu löst man die mutterpflanze aus dem topf. handelt es sich dabei um einen plastiktopf, kann man die erde durch seitliches drücken mit daumen und zeigefinger vorsichtig lockern. anschliessend wird die gewünschte menge jungpflanzen mit einem sauberen messer von der mutter getrennt. man sollte darauf achten, dass jede pflanze mindestens drei blätter hat. nun werden die wurzeln der jungpflanzen von der alten erde befreit und man pflanzt das ganze ein. hierzu kann handelsübliche blumenerde verwendet werden.

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jetzt wandert das einblatt (spathiphyllum wallisii) an einen hellen standort, ohne direktes sonnelicht, bei temperaturen zwischen 20 und 25 grad. um die luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann man einen gefrierbeutel über den topf geben. diesen stützt man am besten mit schaschlikspiessen. der gefrierbeutel muss unten nicht mit dem topf verbunden werden, gegossen wird in den untersetzer, gleichmässig feucht, jedoch nicht nass. sobald sich neue blätter zeigen, darf der gefrierbeutel entfernt werden.

Lilie