erdnuss (arachis hypogaea)

die erdnuss (arachis hypogaea) zählt zur familie der hülsenfrüchte (fabaceae) und ist ein sehr beliebter, aber fettreicher knabberspaß. wie man sie zuhause anziehen kann, habe ich hier beschrieben: erdnuss vermehrung.

die erdnuss (arachis hypogaea) zählt zur familie der hülsenfrüchte (fabaceae) und ist ein sehr beliebter, aber fettreicher knabberspaß. wie man sie zuhause anziehen kann, habe ich hier beschrieben: erdnuss vermehrung.

ein paar anleitungen für die anzucht von (zier)salbei (salvia) aus samen, gibt es auf meiner salbei seite.

aufgrund seines an seife erinnernden aromas, ist koriander (coriandrum sativium) zwar nicht jedermanns sache. nichtsdestotrotz kann man das gewürzkraut aus samen anziehen. eine anleitung für die kultur in haus und garten gibt es hier: koriander samen.

nachtschattengewächse wie tomaten, petunien oder engelstrompeten lassen sich durch samen aber auch stecklinge vermehren. anleitungen zu den einzelnen arten sind hier zu finden.

ornithogalum ist eine ca. 210 arten beinhaltende gattung aus der unterfamilie scilloideae (spargelgewächse/asparagaceae). ihre mitglieder sind umgangsprachlich als milchsterne bekannt. vermehren lassen sie sich durch tochterzwiebeln und samen. wie das geht, habe ich hier beschrieben.
… otter war es gar eine trennung ..?
nein, die beiträge betreffend der vermehrung durch samen, sind jetzt auf blumensamen.ws zu finden. der stecklingsvermehrung habe ich ebenfalls eine seite gegönnt, zu finden unter stecklinge.net. die technischen artikel wie z. b. zu den anzuchthilfen, sind nun unter zimmergewaechshaus.eu abrufbar.
der dreieckige glücksklee (oxalis triangularis) besticht vor allem durch seine weinroten blätter. die blüten sind eher zierlich und weiss bis hellrosa gefärbt. er ist eine dankbare zimmerpflanze, die auch im garten oder auf dem balkon übersommert werden kann. winterhart ist er jedoch nicht.
die einfachste art den dreieckigen glücksklee zu vermehren ist durch teilung. dies kann entweder beim umtopfen geschehen, oder wie hier, nach der winterruhe. oxalis triangularis kann bei zimmertemperatur überwintert werden, dann wird wie gewohnt gegossen und er behält seine blätter. man kann jedoch auch ab herbst die wassergaben einstellen, um ihn trocken und kühl durch die kalte jahreszeit zu bringen.
bei der vermehrung durch teilung wird die alte erde vorsichtig von den wurzeln entfernt. aufgrund der trockenen überwinterung waren eigentlich keine wurzeln mehr vorhanden, lediglich die rhizome kamen zum vorschein. diese lassen sich auch sehr leicht trennen und können anschliessend in handelsübliche blumenerde gepflanzt werden.
aufgrund von platzmangel habe ich die töpfe (3) mit dem oxalis triangularis-nachwuchs in der wohnung verteilt. beim mit ca. 18 grad im wohnzimmer platzierten zeigten sich nach ca. zwei wochen die ersten blätter. die anderen beiden (15 bis 17 grad) benötigten zwei wochen länger.
der dreieckige glücksklee (oxalis triangularis) mag einen hellen standort, ohne direkte mittagssonne. halbschatten wird toleriert. die erde sollte gleichmässig feucht sein, aber nicht unter wasser stehen. vor einer erneuten wassergabe kann sie oberflächlich antrocknen. gedüngt werden kann während des sommers ca. alle zwei bis drei und im winter alle vier bis sechs wochen. mit grünpflanzendünger in der halben konzentration.
obwohl etwas heikel in der pflege, ist die korbmarante (calathea rufibarba) eine beliebte zimmerpflanze. die vermehrung gestaltet sich hingegen problemlos und gelingt auch anfängern.
bei der vermehrung durch teilung wird die korbmarante vorsichtig aus dem topf entnommen. damit sich die erde gut ablöst, sollte man den topf einmal rundherum sanft andrücken. nun kann die korbmarante mit einem scharfen messer in zwei oder mehr teile zerschnitten werden, je nachdem wie viele triebe vorhanden und neue pflanzen gewünscht sind. je weniger erde dabei von den wurzeln abfällt, desto besser.
dann wird calathea rufibarba eingetopft, ich habe handelsübliche blumenerde verwendet. eine abedeckung ist bei dieser vermehrungsmethode nicht notwendig, die korbmarante kann wie gewohnt weiter kultiviert werden.
die korbmarante (calathea rufibarba) mag es hell, warm und luftfeucht (entweder sprühen und/oder verdunstungsbehälter aufstellen). die pralle mittagssone wird nicht vertragen. mit zimmertemperatur ganzjährig kommt sie gut zurecht, diese sollte nicht für längere zeit unter 17 grad liegen. die erde wird gleichmässig feucht gehalten und darf kurzzeitig an-, aber nicht komplett austrocknen. staunässe mag sie nicht.
während des sommers kann die korbmarante monatlich, mit grünpflanzendünger in der halben konzentration gedüngt werden. je nach temperatur wird während des winters nur alle sechs bis acht wochen gedüngt.
vor zwei wochen habe ich eine ladung kakteen ausgesät, eine sog. “bunte und schnell keimende mischung”. die ersten haben bereits nach einer woche im beheizten gewächshaus bei temperaturen zwischen 22 und 25 grad gekeimt. einige sind sogar schon ca. zwei millimeter hoch. laut der packung handelt es sich dabei um kleinbleibende kakteen, die bereits mit 1,5 bis 2 jahren blühfähig sind.
ganz besonders freue ich mich schon auf das pikieren der kakteen-babys …

obwohl ich mit sämereien bis jetzt nicht wirklich glück hatte, habe ich heute einen erneuten versuch gestartet. zum einem mit cyperus papyrus (die gelben) und zum anderen mit mini-kakteen (die schwarzen). keine ahnung um welche kakteen-arten es sich handelt, auf der verpackung werden sie als “schnellwüchsige mini-kakteen” ausgewiesen. da beide arten temperaturen zwischen 20 und 26 grad zum keimen brauchen, sind sie direkt ins beheizte minigewächshaus gewandert.
das dritte im bunde ist garteneibisch (hibiscus syriacus), dessen samen müssen aber erst noch ein paar tage trocknen.